Samstag, 14. September 2013

Die erste Woche in Japan - schneller vorbei als man denkt

So, jetzt kommt wie versprochen auch mal mein erster Blogeintrag über meine erste Woche in Japan!

In der Zwischenzeit war so viel zu tun, dass ich gar keine Zeit hatte, irgendetwas zu schreiben... Und da ich auch kein geübter Blogger bin hatte ich auch noch nicht so recht die Motivation mich hiermit auseinanderzusetzen, aber da der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Japan doch ziemlich groß ist und ich leider nicht so oft ich gern würde mit euch skypen oder schreiben kann, könnt ihr mich hier - falls es euch interessiert natürlich ;) - ein wenig während meines Auslandsjahres In Tokyo begleiten.

Der Hinflug & der erste Tag

Beginnen wir mal mit dem Flug - Frankfurt Flughafen 13:50 LH 710 - das erste mal in deinem Airbus 380 - klingt spannend, aber naja, ist halt ein Flugzeug und eigentlich habe ich nicht wirklich was herausragendes feststellen können. Vielleicht ist das ja in den Bonzenklassen, die sich glaube ich im Oberdeck befinden, etwas anders. Das, was mich aber am meisten auf dem Flug fasziniert hat waren zwei nett gekleidete Mitreisende - ein waschechter Panzerknacker und der Weihnachtsmann! 

Ich habs immer gewusst: Der Weihnachtsmann fliegt Lufthansa!! XD
Da ich dank eurer "gemütlichen" Abschiedsrunde im Schäfer die Nacht nur 2 Stunden geschlafen habe, hatte ich dann wenigsten nicht so viele Probleme nach dem "Abendessen" gegen 17 Uhr einzuschlafen und dank meinem Freund waren die meisten Filme auch ineteressant, weil schon bekannt - danke auch! :D Immerhin konnte ich dann endlich mal Hangover III schauen...

Nach knapp 11 Stunden Flug sind wir dann auch endlich mal in Narita (Tokyo International Airport) gelandet. Und fragt mich nicht warum, aber der Panzerknacker und der Weihnachtsmann haben angefangen, Luftballonfiguren für die kleinen Kinder zu machen - mit einigen Zaubertricks versteht sich.

Panzerknacker und Weihnachtsmann - wer hat sich diese Kombi nur ausgedacht??
Und aus Prinzip hier das obligatorische Touristen-Einreisefoto vor der Fotowand (geschossen vom Weihnachtsmann <3) 

Das erste, was mir nach den ersten paar Schritten auf japanischen Boden aufgefallen ist: die Hitze und diese verdammte Luftfeuchtigkeit! Man schwitzt nur vom rumstehen und ich hatte auch noch eine Strumpfhose an ich Trottel... Nach einigen Irrwanderungen habe ich es dann auch durch die Immigration geschafft und war stolzer Besitzer meiner japanischen Resident Card. Nachdem ich meine Koffer abgeholt habe und durch den Zoll gewandert bin, habe ich dann auch endlich Yoshi getroffen, der mich freundlicherweise vom Flughafen abgeholt hat - ein ganz liebes Dankeschön dafür!!!

Sogar ganz stilecht mit Willkommensschild! :3
Nach 1 1/2 Stunden Busfahrt und noch einigen Minuten Bahnfahrt sind wir dann auch endlich am Wohnheim angekommen - die Motosumiyoshi Residence. Wir wurden direkt freundlich von unserem Residence Manager Kotani-san begrüßt. Danach folgte erstmal die Raumbesichtigung - wie einige bestimmt bei facebook schon geleseh haben 23,5qm, Hightec-Klo, die Bettwäsche wird 3x im Monat gewechselt und nen Balkon gibts auch noch dazu und alles erst diesen März eröffnet also nigelnagelneu! Hier mal ein kleiner Ausblick von meinem Balkon - das große Gebäude ist übrigens eine Polizeiakademie. Ab und zu kommen die auch raus und üben dann auf dem großen Platz mit ihren Schilden rumzufuchteln. Immer wieder ein Augenschmaus! ;)




Kotani-san und seine Frau hatten sogar völlig unerwartet Mittagessen für uns gekocht. Dabei habe ich schon mal einige andere frisch angereiste Austauschstudenten kennenlernen dürfen.

Nach dem Mittagessen folgten erste Behördengänge sowie erste Einkäufe, um das Nötigste für den Anfang zusammenzukaufen - ein Glück, dass Yoshi das alles für uns regeln konnte und ich mich nicht im halbtoten Zustand auf japanisch mit irgendwelchen Beamten (die natürlich kein Englisch sprachen) rumschlagen musste.

Abends gab es dann ein kleine Willlkommensparty für uns neu angereisten Austauschstudenten. Einige der bereits seit einem Semester dort wohnenden Stunden haben für uns gekocht und wir saßen in netter Runde draußen im Hof bei immer noch sehr hohen Temperaturen. Danach ging es direkt ganz klischeehaft in eine Karaokebar in der Nähe des Wohnheims, wo wir uns dann bis ca. 3 Uhr nachts die Seele aus dem Leib gegrölt haben. :)

Der nächste Eintrag folgt auch bald - habe nämlich gerade ein wenig Zeit, da heute nichts ansteht und anscheinend ein dicker Taifun vor der Tür steht, die Frage ist nur, wann er hier ankommt...



1 Kommentar:

  1. Wow du hast ja richtig viel gemacht in den ersten Tagen! ^^ was für ein Luxus-Wohnheim*-* Ich hoffe du hast Spaß! Vll komm ich mal nach Tokyo, wenn du Zeit hast, kann man sch ja mal treffen^^

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